Johann Wolfgang von Goethe, der Klassiker

Im Unterricht lasen wir Goethe, der Klassiker, ein gewaltiger Wort-Schöpfer, welcher immer noch an Aktualität aufweist. Sahra Wagenknecht eine deutsche Politikerin ist ein riesen Fan von Goethe. Sie versinkt gar in Goethe und seiner wunderbaren Sprache. Der Faust, die Begegnung mit Mephisto erweist sich als Quelle vieler Literaten und Filmmacher.

Die Filmreihe «Fack ju Göhte» hat mit Goethe nichts gleich, abgesehen davon, dass er eine chaotische Schulsituation illustriert. Dennoch ein Ansatz, denn zumindest werden sich zig junge Menschen überlegen, wofür Goethe steht;
zum Beitrag Fack ju Göthe auf Filmreisen .

Erheblich beschäftigte sich der Dramaturg und Schriftsteller Peter Hacks mit Goethe. Seine Theaterstücke zu Goethe erreichten bemerkenswerte Aufmerksamkeit. Ansonsten erlangt Goethe durch seine Bücher und seine etlichen Wirkungsorte noch heute Berühmtheit.

Ein Freund von mir sagt, Goethe sei überall gewesen. In Frankfurt, Weimar, Leipzig, zu Kuraufenthalten in den böhmischen Bädern und auf Reisen nach Italien. Johann Wolfgang von Goethe war wohlhabend, und reich beschenkte er die deutsche Literatur mit seinem Leben.

Robert Musil, Begründer der Moderne

Auf Robert Musil bin ich aufmerksam geworden, weil es ein Museum über ihn in Klagenfurt gibt. Er gilt als Begründer der Moderne. Ich habe daraufhin sein Erstlingswerk “die Verwirrungen des Zöglings Törless” gelesen. 

In der Geschichte geht es um den jungen Törless und seine Jahre in einer Militärschule der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Teile davon sind gar autobiografisch. Auch Robert Musil genoss eine gute Ausbildung und wählte schliesslich den schweren Weg als freier Schriftsteller.

Der Roman beschäftigt sich mit der Findung der eigenen Identität und Freundschaft. Gruppendruck, ein Mobbing und die ersten erotischen Erfahrungen zeigt Robert Musil auf. Das Werk gilt als klassische Adoleszenz Literatur. Die Krise eines Protagonisten wird bezeichnet, welcher eine persönliche Reife durchläuft. Er steht im Spannungsfeld einer vielgestaltigen Komplexität während seines Schrittes in das Erwachsenenlebens.

Das Meisterwerk von Robert Musil ist “Der Mann ohne Eigenschaften”, erschienen 1930.  Das Buch wurde von den Nationalsozialisten verboten, und Robert Musil emigrierte nach Genf, wo er letzendes auch verstarb.

Wikipedia hat das Leben und die Werke Robert Musils ausführlich beschrieben;
Wikipedia Eintrag

Bezüglich Schauplätze sollte sicherlich Wien eine Rolle spielen. Das möchten wir noch näher in Gesprächen klären. Hierzu verweisen wir auf den Beitrag zum Museum.
Robert Musil Museum in Klagenfurt

Nachbarschwatz mit dem Buchhändler

Jeden Samstag spaziere ich zur Pestalozzibibliothek in der Altstadt Zürich; Bücher bringen, Bücher abholen. Gleich daneben befindet sich die Buchhandlung Calligramme. Die Pestalozzibibliothek ist ein Kunde. Die Gelegenheit beim Schopf gepackt, habe ich darauf hingewiesen, Klassiker würden immer gerne gelesen; dies, weil von Goethe nur ein eingereihtes Buch…

Wir haben über Märchen gesprochen und über die Politikerin Sahra Wagenknecht. Über «Cüpli Sozialisten» und die Toskana-Fraktion. «Die Linken können gut leben, wichtig ist das Leben der Armutsbetroffenen zu verbessern.» Meiner Meinung nach verlieren sich die Linken aktuell in der Genderdiskussion und versäumen so in den Bevölkerungsschichten mit wenig Einkommen Akzeptanz.

Ein Buchhändler kann auf unzählige Bücher hinweisen, die es zu sozialen Fragen gibt. Sachbücher aus der Wirtschaft, soziologische, politische und philosophische Bücher oder Romane, welche Situationen bessern könnten, wie z.B. «Faust» von Goethe. Jedes Buch öffnet neue Ansichten.

Ein Besuch bei Calligramme kann sich lohnen.

Buchhandlung Calligramme
Häringstrasse 4
CH-8001 Zürich

+41 44 252 95 83
info@calligramme.ch
calligramme.ch

Schnell noch was zum Lesen kaufen

Sie sind an vielen Orten präsent, die Buch & Press-Läden der Valora Gruppe. Wie sieht deren Zukunft aus? Nicht sehr rosig, wie nachfolgender Artikel zeigt. Es lohnt sich mehr Sandwich zu verkaufen als Pressetitel.
Artikel in der Aargauer Zeitung – Sandwich statt Buch

Ein Konzern, der zig Marken im Sortiment führt, handelt nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Durch das Smartphone und E-Book verliert der Buchhandel an Bedeutung. Schliessungen folgen. Doch die Kiosks werden weiter verkaufen und ein vielfältiges Bücherangebot damit deutlich reduziert.

Wie kann die Branche gegensteuern? Eine Frage, zu der ich im Zuge dieses enorm starken Trends keine Antwort weiss. Ich war mit der Porzellan-Industrie aufgewachsen, und die ist weitgehend verschwunden. Heute wird jene Tischkultur kaum mehr zelebriert. Zumindest mit der Anwesenheit einer älteren Generation zu Tische kann daher das gemeinschaftliche Esserlebnis leiden. Das Budget wandert woanders hin, zu grossen Konzernen in eine Konsumgesellschaft, die kaum miteinander spricht.

Das Lesen zu retten wäre zugleich eine Aufgabe der Politik. Meiner Meinung nach leidet unter heutigen Umständen Bildung und Kreativität. Wir verweilten früher vor zahlreichen Brettspielen; heute finden sich Myriaden von Freizeitlern nur noch vor Computerspielen, alles Zeitvertreibe unter dem Vorwand die Kreativität zu steigern. Sogar mit Empfehlung diese Spiele im Lebenslauf zu erwähnen.
Warum Gaming-Fähigkeiten in den Lebenslauf sollen

Viel interessanter hingegen, sobald Menschen beginnen sich eine Bibliothek ihres Wissens aufzubauen. Aus solch einer Bibliothek könnten an Bewerbungen relevante Werke zitiert werden. Um unser gesellschaftliches System zu verstehen, sind beispielsweise Tageszeitungen bedeutsam. Diese zählen meiner Meinung nach mehr für eine spätere Stelle als das Können in einem bestimmten Computerspiel.

Von daher sollte sich Press & Books überlegen, wie Kunden Leselaune übermittelt werden dürfte. Wie wäre es da mit Synergien zu den anderen Geschäften, die Valora führt? Oder als Stichworte; mehr Gewinnspiele, mehr Veranstaltungen und mehr Fantasie. Dabei richte ich mich an die jungen Leute. Ich stehe außer Zweifel, wenn damals die Porzellan-Industrie auf die jungen Menschen zugegangen wäre, hätte es nicht dieses Industriesterben gegeben.

Sehenswertes Salzburger Literaturhaus

Ich suche Kooperationspartner für meine Webidee «Buchreisen». Keine Reaktion. Angst um die Honigtöpfe, oder eher die Frage, was sowas nur brächte? Dabei nützt jeder Link, jeder Hinweis dem Leser im Internet und dem Ort zu dem geschrieben wird.

Das Literaturhaus in Salzburg gilt als eines der wichtigsten kulturellen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. So steht es auf Wikipedia. In der Tat finden dort viele Veranstaltungen statt, als Initiator wirkte der österreichische Dichter und Büchner Preisträger H.C. Artmann mit.

Das Literaturhaus ist eine wertvolle Einrichtung, um die Literatur zu stärken. Sowie ich eine Reise nach Salzburg antrete, schreibe ich gerne mehr. Gerne verweise ich auf die Webseite des Literaturhauses;
Salzburger Literaturhaus

Falls Sie weitere öffentliche Literaturhäuser kennen, freue ich mich auf Ihre Meldung.

Das Licht ist hier viel heller

Der Roman von Mareike Fallwickl spielt in ihrem Geburtsort Hallein und immer wieder in Salzburg. Dort lebt die Familie Wenger: Maximilian ein gescheiterter Schriftsteller, seine Frau sucht sich einen jüngeren Liebhaber und Maximilian Wenger ist dem Selbstmitleid verfallen. Der Roman wird aus Sicht der Tochter Zoey erzählt, welche unschöne Erfahrungen in der Liebe sammelt.

In der Wohnung trudeln Briefe ein und erwirken eine Liebesgeschichte, worin sich die Tochter wiederfindet, dies, um ihre Situation zu verstehen. Der Vater nutzt die Briefe für einen neuen Roman und kann sich somit auch im Erfolg sonnen.

Der Roman beleuchtet gescheitere Beziehungen.
Ferner gibt der Inhalt des Schriftstellers die Scheinwelt der Salzburger Festspiele wieder, sowie das Geschäftsgebaren an der Frankfurter Buchmesse. Die Geschichte ereignet sich in den Beziehungen «der Erfolgreichen». Als Wenger eine Friseurin trifft, ziert er sich sogar mit ihr zu reden. Zoey liebe Jonathan, dessen Vater schliesslich jener Geschäftsmann ist, welchen die Briefschreiberin ruiniert hat. Die Kunst sich in Romanen auf wenige Figuren zu konzentrieren ist der Mareike Fallwickl wirklich gelungen.

Link zum Buch

Der Roman hat mich angeregt auf Spurensuche nach Salzburg zu fahren, «ins Neutor am Nonnberg». «Gibt es echt drei Altstadthäuser, die zu einer Touristenattraktion umgebaut wurden?» Ich reise oft via Zürich über Salzburg nach Košice in die Ukraine. Das nächste Mal möchte ich einen Stopp einplanen, sogar länger in Salzburg bleiben, wenn es die Finanzen erlauben. Die Mozartstadt ist kulturell von immenser Bedeutung.

Robert Musil Museum in Klagenfurt

Robert Musil muss ich einfach beim nächsten Mal in der Bibliothek suchen. Er gilt als Schriftsteller der Moderne von Weltrang. Sein Geburtshaus beherbergt heute ein Museum zu seinem Leben und Werk mit einer Literaturlounge.

Im gleichen Haus befindet sich das Kärntner Literaturarchiv und «die Interessengesellschaft der Kärntner Autoren».

Im Museum wird auch das Werken von zwei weiteren Kärntner Schriftsteller gezeigt, die entsprechenden Wikipedia-Beiträge habe ich verlinkt;

Ingeborg Bachmann
Christine Lavant

Jährlich bietet das Robert Musil-Haus Literaturkurse an. Schriftsteller fördern Nachwuchstalente, neun Plätze stehen jeweils zur Verfügung.

Eine Literaturlounge lädt zum Lesen ein; viele Bücher reihen sich dort ein. Die Bevölkerung spendet hierfür ebenso Bücher.
Sogar E-Books können überflogen, durchgeblättert, verschlungen, durch- und vorgelesen werden.

Robert Musil Literatur-Museum
Bahnhofstraße 50
A-9020 Klagenfurt

+43 463 501 429
klagenfurt@musilmuseum.at
musilmuseum.at

Wann ist das Museum ist geöffnet? Öffnungszeiten fand ich keine. Neben der Preisankündigung heisst es, der Eintritt sei gratis. Gleichzeitig sind im Anhang relativ günstige Eintrittspreise oder «Empfehlungen» genannt; vielleicht dürfen diese als Obolus entrichtet werden.

Schweizer Schriftstellerweg in Olten

Olten sieht sich als Literaturstadt. Einige Schriftsteller leben hier; zudem macht sich Olten prima als Schauplatz von Romanen.

Die Tourismusinformation Olten baute überall in der Stadt Stationen auf, an welchen Stellen mit QR Codes Informationen dazu abgerufen werden. Es gibt vier Routen, im Schnitt acht Stationen beinhaltend. Innert 45 Minuten ist eine Route geschafft, die «Familientour» dauert etwas länger.

Die Tourentitel nach ihren Schriftstellern;

  • Alex Capus Tour
  • Franz Hohler Tour
  • Pedro Lenz Tour
  • Familientour Christian Schenker

Findet das Anklang bei den Menschen? Als ich einige Einwohner von Olten darauf ansprach, konnte niemand richtig darauf antworten. Angeblich erlebte sogar niemand Touristen, welche die Routen freudig abspulten. Die Tourismusinformation Olten bat mich den Absatz über diese Interviews zu löschen. Dadurch würde ein falscher Eindruck suggeriert.

Neben etlichen spontanen Fragen an Bürger von Olten nun mein Fazit zu Mitarbeitern der Tourismusinformation und Konkretes zu drei Situationen:

Fazit
Es braucht keine Rechtfertigung sondern die Einsicht, dass an einer solchen Sache immerzu gearbeitet werden kann und sollte. Dafür hätte Olten genügend Kapazitäten. Aber dieses Fazit gilt in diesem Falle auch für mich sowie für alle anderen daran Beteiligten.

McDonalds bei der Kirche
«Folgendes ist mir noch nie aufgefallen. Fragender: Ob ich schonmal bei der Kirche jemanden gesehen hätte, der sich diese Geschichten über Olten anhört? Ich: Nein, nie, aber eine schöne Idee, die jungen Leute lesen zu wenig.»

Coiffeur bei der Holzbrücke
«Ich: ….wo die nächste Station ist… Passanten: Nein das wissen wir nicht. Was ist das überhaupt? Schriftsteller weg? Nie gehört! Warum ist der QR Code so klein?»

Starbucks am Gleis 7, Bahnhof Olten
«Schriftstellerweg kenne ich nicht. Fragen Sie bei der SBB Information, die wissen das. In dieser Richtung kommt nichts mehr.» (Dort erkannte ich dann bald das Schild.)

Weiteres Fazit
Via QR Codes und Stationen wird öfters versucht auf einen grünen Zweig zu gelangen. Sofern die lokalen Restaurants nicht im selben Boot sitzen, wird ein solches Unterfangen schwierig. Zudem bräuchte es für die Bevölkerung Gratisführungen. Weshalb dieser Tipp, sollte leicht hinsichtlich dem Wecken von Interesse zu erahnen sein. Ausserdem: Hier alles finanziell abzuwickeln und begleichen zu wollen zeigt sich halt als Auslaufmodell. Ferner können Gewinnspiele motivieren. Es gibt ja eine Rätselkabine am Klosterplatz, welche diesen Schriftsteller-Touren dienen könnten.

Olten hat kulturell durchaus was zu bieten;

Oltner Kabaretttage mit dem «Prix Cornichon»;
www.kabarett.ch

Ein Stadttheater von September bis Mai;
www.stadttheater-olten.ch

«Buchfestival Olten» an 20 Veranstaltungsorten;
www.buchfestival.ch

Was kann getan werden, damit in Olten die Literatur auflebt?
Dessen Vermarktung international griffiger gestalten via einfacherem Namen. Dazu ein Beitrag von mir:
Literatour.Net(z)

Es kommt beträchtlich Arbeit auf die Verantwortlichen zu. Dessen Ergebnis von fünf Jahren entsprechend begrenzte Überzeugung in Olten gefunden zu haben scheint. Obwohl schon viel Arbeit hineingesteckt wurde.

Webseite vom Schweizer Schriftstellerweg;
www.oltenliteratourstadt.ch

Informationen;

Olten Tourismus
Frohburgstr. 1
CH-4601 Olten

+41 62 213 16 16
info@oltentourismus.ch
www.oltentourismus.ch


«Literatour» – nette Idee, machen wir was draus!

Ganze 60 Hörstationen errichtete die Stadt Olten für ihre Literaten. Da wurde viel Einsatz gezeigt. Nur, die Stationen sind unauffällig, sowie der Webseiten-Name, welcher ausgewählt wurde.
www.oltenliteratourstadt.ch

Die Namen «Literatourstadt» oder «Literatour» mit der schweizerischen Domainendung hatte sich vor meinem Einfall schon jemand geschnappt. Es macht sich prima, das schöne Wortspiel «Kultour» statt «Kultur»; viele Touristiker punkten mit vergleichbaren Unternehmensnamen.
Spontan habe ich darauf die Domäne «literatour.net» reserviert, auch als «Literatournetz» oder schöner als «die nette «Literatour» bei mir aufzustöbern.

Meine Nachfrage: «Ein Irrglauben, dass jemand auf mich zukommt, um Ideen in dieser, meiner Idee gemeinsam weiterzuentwickeln?»

Einfache Namen lassen sich leichter vermarkten. Das Internet findet auch komplizierte Domains. Doch für die Kommunikation ist nicht auf Google alleine Verlass; sondern auf einprägsame Namen.

Als Reisejournalist obliegt mir damit meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Realität holte mich längst ein. Ich erhalte niemals gesicherte Budgets, woanders hingegen wird viel Geld «in dessen Rachen geworfen». Lediglich, weil jene Person (mit dem riesen Rachen) über unzählige Follower verfügt. Daneben beherrschen Touristiker immer weniger jenes Handwerk lokale Ressourcen zu bündeln und eine Marke aufzubauen.

Lieblingsbeschäftigung, Lesen?

In ihren Ferien lesen die Menschen gerne Bücher. Die führen sogleich zu schwerem Gepäck. Mal im Zielland angekommen, gibt es kaum wo Literatur auf Deutsch. Hier möchte ich die Bibliotheken im In- und Ausland ermuntern den Reiselustigen Bücher zu leihen ohne dafür gleich Abos abschliessen zu müssen, sowie die Hotels Bücherschränke aufzustellen.

Das E-Books gibt den Buchinhalt elektronisch wieder vermittelt aber ein anderes Lesegefühl als während fortwährendem Blättern von Papierseiten. Jedoch meiner Meinung nach immer noch besser als ohne Buch zu verreisen. Denn lesen kann flugs entspannen, in Welten eintauchen lassen.

Ob die Inselparadiese mittels Bücherschränke leiden würden? Dort können bereits gelesene Bücher eingestellt werden, und in den Koffern böte der leergeräumte Teil Platz für Souvenirs. Einheimischen wie nachfolgend Reisende freuten sich.

Schreiben Sie uns bei Lust und Laune, wie Sie es mit Lesen handhaben oder schicken uns Ihre Ideen.