Goethe – Geburtshaus in Frankfurt

Emailschild, hier war Goethe

Wer den Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe ehren möchte, findet viele Orte, wo er hauste, wenn auch nur kurz. Eines der bedeutendsten Häuser Goethes macht sicherlich sein Geburtshaus aus. Im Zentrum von Frankfurt am Main stehen zwei große und miteinander verbundene Fachwerkhäuser, in denen einst die Familie Goethe wohnte. Johann wurde hier als Teil der dritten Generation 1749 geboren.

Das Originalgebäude fiel 1944 den Bombenangriffen zum Opfer und wurde komplett zerstört. Aufgrund der Berühmtheit des ehemaligen Bewohners wurde das Haus originalgetreu wiederaufgebaut. Eine Dauerausstellung widmet sich diesem Thema.

Vor allem zeigt die Ausstellung im Museum etliche Bilder und Schriften über sein Leben. Die damalige Epoche der Romantik kommt hier ferner zur Geltung. Das Puppentheater des kleinen Wolfgang sowie die Bibliothek seines Vaters vermitteln einen schönen Eindruck über das Leben der Familie.

Mit 26 Jahren, kurz bevor er nach Weimar fuhr, hatte hier Goethe seinen ersten Briefroman verfasst, “Die Leiden des jungen Werthers”. Ein riesiger Erfolg, und angeblich mündete der Roman in eine Suizidwelle.

Im gleichen Gebäude findet sich heute das Deutsche Romantikmuseum. Wer sich für diese Aufbruchszeit in Deutschland interessiert, gewinnt dort wertvolle Erkenntnisse.

Frankfurter Goethe Haus
Deutsches Romantikmuseum
Grosser Hirschgraben 21
D-60311 Frankfurt am Main

+49 69 138 80-0
info@freies-deutsches-hochstift.de
frankfurter-goethe-haus.de

Öffnungszeiten

Dienstag-Sonntag 10:00-18:00h
Donnerstag 10:00-21:00h

Buch rettet Leben

Geschenkgutschein Buch rettet Leben hängt im Laden

In der beschaulichen Hopfenstadt Spalt habe ich einen engagierten Verein, «Buch rettet Leben» entdeckt. Eine tolle Initiative. Sie sammeln Bücher in Kooperation mit «DM-Filialen» im Raum Nürnberg. Diese werden geprüft, wertvolle Bücher ins Internet gestellt, damit jedes günstige Buch erwerben kann. Jeden Monat werden 20’000 Bücher geliefert.

Einmal jährlich findet in Abensberg ein großer Buchflohmarkt statt. Eine lange Warteschlange bildet sich, die Käufer füllen Einkaufswägen mit Büchern. Der Erlös kommt Organisationen zugute, die Hilfsmittel und Therapien für Kinder bezahlen, falls deren Familien sich das nicht leisten können.

Die Initiatoren haben schöne Ideen;

  • Ein Buchbus, welcher in die Dörfer fährt und vor allen den älteren Menschen, Büchern zum Lesen bringt
  • Zu Büchern für Reisen eine Webseite, um im Urlaub intensiv lesen zu können
  • Für Hotels ein Buchservice, um den Gästen schöne Bücher auslegen zu können.

Ich freue mich die Ideen auf dieser Webseite vorzustellen und wünsche den Initianten viel Erfolg. Jeder von uns kann mit Lesen Leben retten, ein schönes Zeichen.

Buch-rettet-Leben e.V.
Hauptstr. 31
D-91174 Spalt

+ 49 9175 908 67 42
info@buch-rettet-leben.de
buch-rettet-leben.de

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Samstag 9:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag und Freitag 9:00 – 13:00 Uhr

Lesungen nur noch mit Sponsoren?

Buchreisen Lesung vor Gemälde

An den Solothurner Literaturtagen wurde das Thema Lesungen breit diskutiert. Insbesondere wurden die Honorare für Autoren behandelt. Oftmals verhandelte man hier über die Buchpreise. Denn schon Werbung selbst kostet Geld, ebenso Technik. Vorzugsweise sollte ein Autor gratis sprechen und vorlesen. Doch auch hinter all der Werbung und Technik steckt ein beachtlicher Teil Arbeitslohn.

Die Kulturinstitutionen verlangen ja gerade nach dem Autor, und die Empfehlung für dessen Honorar liegt in der Schweiz bei CHF 800,-. So kostet eine Lesung schnell mal CHF 2000,-; besuchen sie also 50 Leute, zahlen jeweils CHF 20,- Eintritt, entsteht schon ein Defizit. Dabei wären nicht mal die Kosten der Kulturinstitution gedeckt. Ohne Spenden liefe da nichts.

Oft springt der Staat ein, und auch ein Vertreter einer Kulturkommission meinte Honorarkosten bis zu CHF 500,- zu unterstützen: «Schliesslich kommt ja noch der Buchverkauf dazu, sowie die Werbung für den Verlag.»

Die Verlage sind ebenfalls klamm, und die Bücher können nur mit kleinem Gewinn verkauft werden. Es gibt ein grosses Angebot, was die die Auflage drückt. Die grösseren Verlage vermarkten die Bestseller stärker; deren Autoren könnten Säle füllen, wenn sie denn wollten.

Zahlreiche Autoren brauchen einen weiteren Broterwerb. «Meine vielen Stunden für das Schreiben eines Buches muss ich als Hobby betrachten,» meinte ein anderer Autor. Doch wie sieht die Zukunft der Bücher und Schriftsteller aus? Kleinen Bibliotheken oder Buchhändlern fehlen oftmals der Platz und vor allem die Budgets dafür.

Dabei bereichern Lesungen den kulturellen Alltag. «Sich als Autor gleich noch um die Technik kümmern zu müssen?» Ein Mikrofon und Lautsprecher kostete zwar nicht die Welt. Doch aufgepasst, die Technik müsste auch noch passen! Ferner bringen Werbung mittels paar Flugblättern sowie ein Veranstaltungseintrag im Lokalblatt wenig Gäste. Soziale Medien als Besuchermagneten funktionieren nur noch via bezahlten Einträgen.

Dennoch, vielleicht braucht es jenen Idealismus in der Literaturwelt, der nie und nimmer wegen irgendeines Budgets verzagen könnte.
Sicherlich hilft wie bisher ein Sammelsurium aller vorhandenen «Sprachrohre in der Kunst des Wortes». Und dazu gehört eben auch an einer Vorlesung der Austausch mit dem Publikum, welcher eine Bereicherung für jeden Künstler ausmacht.

Aktuell «vermarkte» ich Frieder Monzer.

Interessantes für Literaturschaffende

An den Solothurner Literaturtagen gibt es einen Campus an dem über die Herausforderungen der Branche diskutiert wird. Als Liedermacher und Reisejournalist bin ich von der Problematik betroffen und konnte davon einige Eindrücke nach Hause nehmen.

Einkommen und soziale Sicherheit
Die Lohnsituation gestaltet sich prekär. Nur wenige können allein von der Literatur leben. Alle anderen brauchen einen Nebenverdienst oder sonstige Unterstützung. Gerade deswegen bedeutet es viel faire Löhne durchzusetzen. Ein Honorar von CHF 800,- für eine Lesung erscheint hoch, doch ein Buch bedeutet jahrelange Arbeit, es bedarf an Vorbereitung, Verhandlungszeit, sozialer Versicherung und Anreise. Zu den Erlösen aus Buchverkäufen tragen Lesungen zum Verdienst des Autors bei. Es bieten sich wenige Gelegenheiten für Lesungen.

Ein Autor erhält generell allein wegen seiner aktuellen Texte Einladungen, ob Debütant oder erfolgreicher Schriftsteller spielt hierbei keine Rolle.

Vielfalt durch unabhängige Verlage
Ferner konnten hier die Teilnehmer Einblicke in das Schweizer Verlagsgeschäft gewinnen. Die Anzahl an Neuerscheinungen steigt, die Auflagen pro Buch sinken, und die Branche braucht staatliche Subventionen, besonders für Übersetzungen aus anderen Landessprachen. Die Verleger legten ein Augenmerk auf den deutschen Markt, die grossen Verlage und die Entwicklung der Preise. Das E-Book hatte sich wenig durchgesetzt, es pendelt um die 8 % Marktanteil. Engagierte Buchhändler sind wichtig, und es sollte mehr Rezensionen geben.

Am Ende stehen immer mehr finanzielle Fragen im Mittelpunkt. Die Leidenschaft kommt zu kurz. Neue Ansätze, wie zum Beispiel, das bedingungslose Grundeinkommen haben einen schweren Stand. Dabei sollten wir Modelle finden, welche Poeten und hiermit der ganzen Gesellschaft ein freies Leben ermöglichen.


Schweizer Literaturszene trifft sich in Solothurn

Einmal pro Jahr wird die schöne Barockstadt Solothurn zur Schweizer Literaturszene samt ihren begeisterten Lesern. Belebtes Ambiente, bekannte Autoren, feine Gastronomie und meistens sonniges Wetter – (als ob es Petrus ahnte) – führen zirka 20000 Besucher zu den Literaturtagen.

Es gibt folgende Bereiche:

  • Werkschau (Kernstück mit moderierten Lesungen)
  • Übersetzung (unsichtbare Arbeit, damit Werke in vielen Sprachen verfügbar sind)
  • Gesprochene Wort (Analyse und Möglichkeiten der Sprache)
  • Literatur für Kinder und Jugend (Vorprogramm für Kinder und Jugendliche)
  • Aussenbühne (kostenlose Freiluftveranstaltung mit Gratislesungen)
  • Podiumsgespräche (Diskutieren und philosophieren zur Kultur)
  • Drumherum (Preise und Medien live vor Ort)
  • Campus (Weiterbildung)

Ich habe erstmals 2022 die Literaturtage besucht.

Als Rolf Niederhauser von meiner Arbeit als Reisejournalist erzählt, gleich die erste Buchempfehlung. «Eine Hin- und Rückreise», ab «Rückreise» wird am Buchende nach vorne gelesen.
Buchtipp Seltsame Schleife im Rotpunkt Verlag

Mich hat der Campus äusserst angesprochen, es hat mir die Augen für die Probleme Literaturschaffender geöffnet.

Die Schwierigkeiten mit der Zensur im Iran hat Akram Pedramnia hervorragend geschildert, ein nützlicher Beitrag für Iranfreunde auf meiner touristischen Webseite zum Iran ist entstanden.

Gespräch an den Literaturtagen veröffentlicht auf der Webseite zu Reisen in den Iran

Höhepunkt ergeben die Lesungen. Dieter Bachmann, ein renommierter Schweizer Kulturjournalist hat aus seinen Schriften Peter Bichsel zitiert. Humorvoll trifft er den Sprachstil des Solothurner Schriftstellers samt dessen Sprachwitzes. Der Vortrag im grossen Saal vom Landhaus ist äusserst gut besucht gewesen.

Veranstalter;

Solothurner Literaturtage
Dornacherplatz 15a
CH-4502 Solothurn

+41 32 622 44 11
info@literatur.ch
literatur.ch

Zugreisender Jaroslav Rudis

Die Schweizer sind begeisterte Zugfahrer. Mit der SBB verfügt das Land über ein dichtes Bahnnetz, die Züge sind pünktlich.

Jaroslav Rudis liebt es mit der Bahn zu reisen. Von Süditalien zum Nordkap, von der Atlantikküste nach Warschau. Seine liebste Strecke ist die von Prag nach Berlin, an beiden Orten ist er zuhaus. Meist versucht er den Zug zu nehmen, worin sein Lieblingskellner im Speisewagen wartet und ihm ein frisches Bier zapft.

Das Aargauer Literaturhaus hatte eine Lesung mit Jaroslav Rudis organisiert und zwei weitere Bahnexperten eingeladen. Sie diskutierten über die Fahrt mit dem Zug, die bewegte Geschichte und Einflüsse, welcher der Zug auf Land und Leute hat.

Jaroslav Rudis las aus seinem neuen Buch, «eine Situation in Finnland». Nur ein wenig. Schliesslich teilten mit ihm Bahnexperten das Podium und im Publikum Bahnfreunde den Saal. Das Lesen dieses Buches lohnt sich für jeden Bahnfreund.

Vom Publikum tauchten Fragen zu Nachtzügen auf, auch über die Londoner U-Bahn; ich empfahl die Strecke von Kosice nach Mukachevo. Wie lange noch bleibt dort das Andenken an die Sowjetunion konserviert?
Beitrag auf Slowakei Reisen

Insgesamt war es ein gelungener Abend. Ich schenkte dem Autor drei Lieder von mir über «den einen Zug». Vielleicht hätte ich den Mut aufbringen sollen, zum Abschluss ein Lied zu spielen. Sollte eine passende Gelegenheit auftauchen, frage ich dazu zukünftig Veranstalter vorher an.

Nach der Lesung konnten die Teilnehmenden das neuste Buch von Jaroslav Rudis erwerben und sogar signieren lassen.
Verlagsseite vom Buch Gebrauchsanweisung für Zugreisen

Hier der Link zum Aargauer Literaturhaus. Der Verein freut sich über Gönner, welche ihre Arbeit unterstützen. Die Veranstaltungen finden im historischen Müllerhaus in Lenzburg statt.
Link zum Aargauer Literaturhaus

Herta Müller in der Langmatt

An meinen Wohnort Baden ist die «Langmatt», ein schönes Museum mit ständig wechselnden Ausstellungen. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Brown beherbergt zahlreiche Impressionisten, vor allen Auguste Renoir. Es ist ein schöner Ort mit wechselnden Ausstellungen, davor ein grosszügiger Park und Selbstbedienungscafé.

An einem Oktobertag dieses Jahres habe ich eine Ausstellung der Collagen von Herta Müller besucht. Sie zeichnete die Geschichte der Verhöre autobiografisch auf, und arbeitete sie nach Möglichkeit zu jener Zeit hiermit auf.

Als die späteren Rumäniendeutschen einst aussiedelten, studierte ich in Nürnberg und wurde mit den Problemen dieser Menschen konfrontiert. Indes versprachen sie sich mehr Freiheit, Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten.

Herta Müller erhielt 2009 den Literaturnobelpreis, weil sie in einer besonderen Weise Probleme mit Collagen und starken Wörtern behandelte. Die Wörter sind aus verschiedenen Publikationen ausgeschnitten und teilweise auch zusammengesetzt.
Seit 30 Jahren verfasste die Schriftstellerin mehr als 1600 Unikate.

In der Ausstellung im Oktober 2021 in Baden wird eine Werkserie mit 140 Karten gezeigt, welche die Einreise nach Deutschland reflektieren.

Zur Ausstellung ist ein Buch im Carl Hanser Verlag, München erschienen: Herta Müller, «Der Beamte sagte»;

Verkaufstisch

Die Schriftstellerin hat der Ausstellungseröffnung in Baden beigewohnt.
Es können Postkarten erworben werden.

Museum Langmatt
Römerstr. 30
CH-5401 Baden

+41 56 200 86 70
info@langmatt.ch
langmatt.ch

Friedrich Klopstock, Begründer deutscher Sprache?

An der Stadtführung passierten wir das Museum von Friedrich Klopstock. Der Reiseführer «bereicherte» Friedrich den Grossen mit dem Zitat «nicht mal ein Pferd spricht Deutsch». Einen Beweis dafür gibt es nicht, doch am Hofe und in der Verwaltung wurde Französisch gesprochen.

Friedrich Klopstock verlieh der deutschen Sprache wesentliche Impulse, manche sehen ihn gar als dessen Begründer. Er verwirklichte mit dem «Messias» ein Meisterwerk mit 20’000 Versen und stand mit Johann Wolfgang von Goethe in Kontakt. Quedlinburg gedenkt seines grossen Dichters mit einem Museum. Als der Dichter in Hamburg gestorben war, führte dies zu einer enormen Anteilnahme.

Dennoch kenne ich aus meiner Schulzeit keinen Friedrich Klopstock, verfasste er doch als einer der ersten Dichter seine Werke auf Deutsch. Nun besuchte ich dieses Museum erst Jahre später, welches die Werke und Schriftstücke Friedrich Klopstocks bekundet. Wer Literatur mag würde ebenso staunen, wie ich es tat. Beeindruckend auch die Möbelstücke und das Fachwerkhaus, durchweg daran erinnernd, wie das Leben im 18. Jahrhundert war.

Für alle ein «Bijou», die sich gerne mit Literatur beschäftigen;

Als Unesco Welterbe mit zahlreichen Fachwerkhäusern ist Quedlinburg immer eine Reise wert. Ferner liegt in dessen Nähe der Harz.

Klopstockhaus
Schlossberg 12
D-06484 Quedlinburg

+ 49 3946 905-681
museen@quedlinburg.de

Adolf Muschg – Schriftsteller als Spätzünder

Das Titelbild zeigt ihn auf dem Poetenfest Erlangen.

Ich habe bereits den Schriftstellerweg in Olten porträtiert. Adolf Muschg hat sich am Anlass ebenfalls beteiligt. Die «Gruppe Olten» hat sich aufgrund der Fichenaffäre (Bespitzelung von 900’000 Schweizern) vom Schriftstellerverband abgespalten und konsequent die Feiern zu 700 Jahre Eidgenossenschaft boykottiert.

Am Zürcher Filmfestival bin ich seinem Film begegnet, – ein Grund mehr für einen Beitrag zu Alfred Muschg. Der Film erzählt seine Lebensgeschichte. Besonders prägte ihn Japan, seine Halbschwester veröffentlichte dort auch ein Kinderbuch. Adolf hat sich in seinen späteren Jahren als Ständerat aufstellen lassen. Er war lange Professor für Literatur an der ETH Zürich. Diese technische Hochschule von Weltruf entwickelt Ingenieure mit Literaturverständnis weiter.

Noch später amtet er als Präsident der Akademie für Künste in Berlin. Er lebt heute noch in Berlin und Männedorf bei Zürich. Doch seinen Lebenslauf kleidet die Beiwohnung noch reichlich weiterer Akademien.
Nachzulesen auf; wikipedia.org

Der Autor Adolf Muschg denkt heute über die Zukunft nach und tritt trotz seines hohen Alters immer wieder in Gesprächsrunden an. Ich erinnere mich gerne an das Interview zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Link zu meinem Lied Bedingungslos

Er ist auch im Alter ein sehr aktiver Autor. Für mich ein Vorbild, eine inspirierende Herausforderung nach seinem Leben zu leben. Sein neuestes Buch heisst «Aberleben», wodurch er sich mit dem Tod auseinandersetzt. Wir verweisen hier auf die Webseite vom Beck Verlag, an welcher Stelle die meisten seiner Bücher erschienen sind. Auf der Suche werden auch Werke zum Mutterschaftsgesetz (MuSchG) angezeigt. Dieses Gesetz hat einen langen Weg in der Schweiz zurücklegen müssen.
Verlagsseite vom Verlag Beck

Foto der Eröffnung des Schriftstellerweges in Olten

Johann Wolfgang von Goethe, der Klassiker

Im Unterricht lasen wir Goethe, der Klassiker, ein gewaltiger Wort-Schöpfer, welcher immer noch an Aktualität aufweist. Sahra Wagenknecht eine deutsche Politikerin ist ein riesen Fan von Goethe. Sie versinkt gar in Goethe und seiner wunderbaren Sprache. Der Faust, die Begegnung mit Mephisto erweist sich als Quelle vieler Literaten und Filmmacher.

Die Filmreihe «Fack ju Göhte» hat mit Goethe nichts gleich, abgesehen davon, dass er eine chaotische Schulsituation illustriert. Dennoch ein Ansatz, denn zumindest werden sich zig junge Menschen überlegen, wofür Goethe steht;
zum Beitrag Fack ju Göthe auf Filmreisen .

Erheblich beschäftigte sich der Dramaturg und Schriftsteller Peter Hacks mit Goethe. Seine Theaterstücke zu Goethe erreichten bemerkenswerte Aufmerksamkeit. Ansonsten erlangt Goethe durch seine Bücher und seine etlichen Wirkungsorte noch heute Berühmtheit.

Ein Freund von mir sagt, Goethe sei überall gewesen. In Frankfurt, Weimar, Leipzig, zu Kuraufenthalten in den böhmischen Bädern und auf Reisen nach Italien. Johann Wolfgang von Goethe war wohlhabend, und reich beschenkte er die deutsche Literatur mit seinem Leben.