Buch rettet Leben

Geschenkgutschein Buch rettet Leben hängt im Laden

In der beschaulichen Hopfenstadt Spalt habe ich einen engagierten Verein, «Buch rettet Leben» entdeckt. Eine tolle Initiative. Sie sammeln Bücher in Kooperation mit «DM-Filialen» im Raum Nürnberg. Diese werden geprüft, wertvolle Bücher ins Internet gestellt, damit jedes günstige Buch erwerben kann. Jeden Monat werden 20’000 Bücher geliefert.

Einmal jährlich findet in Abensberg ein großer Buchflohmarkt statt. Eine lange Warteschlange bildet sich, die Käufer füllen Einkaufswägen mit Büchern. Der Erlös kommt Organisationen zugute, die Hilfsmittel und Therapien für Kinder bezahlen, falls deren Familien sich das nicht leisten können.

Die Initiatoren haben schöne Ideen;

  • Ein Buchbus, welcher in die Dörfer fährt und vor allen den älteren Menschen, Büchern zum Lesen bringt
  • Zu Büchern für Reisen eine Webseite, um im Urlaub intensiv lesen zu können
  • Für Hotels ein Buchservice, um den Gästen schöne Bücher auslegen zu können.

Ich freue mich die Ideen auf dieser Webseite vorzustellen und wünsche den Initianten viel Erfolg. Jeder von uns kann mit Lesen Leben retten, ein schönes Zeichen.

Buch-rettet-Leben e.V.
Hauptstr. 31
D-91174 Spalt

+ 49 9175 908 67 42
info@buch-rettet-leben.de
buch-rettet-leben.de

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Samstag 9:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag und Freitag 9:00 – 13:00 Uhr

Lesungen nur noch mit Sponsoren?

Buchreisen Lesung vor Gemälde

An den Solothurner Literaturtagen wurde das Thema Lesungen breit diskutiert. Insbesondere wurden die Honorare für Autoren behandelt. Oftmals verhandelte man hier über die Buchpreise. Denn schon Werbung selbst kostet Geld, ebenso Technik. Vorzugsweise sollte ein Autor gratis sprechen und vorlesen. Doch auch hinter all der Werbung und Technik steckt ein beachtlicher Teil Arbeitslohn.

Die Kulturinstitutionen verlangen ja gerade nach dem Autor, und die Empfehlung für dessen Honorar liegt in der Schweiz bei CHF 800,-. So kostet eine Lesung schnell mal CHF 2000,-; besuchen sie also 50 Leute, zahlen jeweils CHF 20,- Eintritt, entsteht schon ein Defizit. Dabei wären nicht mal die Kosten der Kulturinstitution gedeckt. Ohne Spenden liefe da nichts.

Oft springt der Staat ein, und auch ein Vertreter einer Kulturkommission meinte Honorarkosten bis zu CHF 500,- zu unterstützen: «Schliesslich kommt ja noch der Buchverkauf dazu, sowie die Werbung für den Verlag.»

Die Verlage sind ebenfalls klamm, und die Bücher können nur mit kleinem Gewinn verkauft werden. Es gibt ein grosses Angebot, was die die Auflage drückt. Die grösseren Verlage vermarkten die Bestseller stärker; deren Autoren könnten Säle füllen, wenn sie denn wollten.

Zahlreiche Autoren brauchen einen weiteren Broterwerb. «Meine vielen Stunden für das Schreiben eines Buches muss ich als Hobby betrachten,» meinte ein anderer Autor. Doch wie sieht die Zukunft der Bücher und Schriftsteller aus? Kleinen Bibliotheken oder Buchhändlern fehlen oftmals der Platz und vor allem die Budgets dafür.

Dabei bereichern Lesungen den kulturellen Alltag. «Sich als Autor gleich noch um die Technik kümmern zu müssen?» Ein Mikrofon und Lautsprecher kostete zwar nicht die Welt. Doch aufgepasst, die Technik müsste auch noch passen! Ferner bringen Werbung mittels paar Flugblättern sowie ein Veranstaltungseintrag im Lokalblatt wenig Gäste. Soziale Medien als Besuchermagneten funktionieren nur noch via bezahlten Einträgen.

Dennoch, vielleicht braucht es jenen Idealismus in der Literaturwelt, der nie und nimmer wegen irgendeines Budgets verzagen könnte.
Sicherlich hilft wie bisher ein Sammelsurium aller vorhandenen «Sprachrohre in der Kunst des Wortes». Und dazu gehört eben auch an einer Vorlesung der Austausch mit dem Publikum, welcher eine Bereicherung für jeden Künstler ausmacht.

Aktuell «vermarkte» ich Frieder Monzer.

Interessantes für Literaturschaffende

An den Solothurner Literaturtagen gibt es einen Campus an dem über die Herausforderungen der Branche diskutiert wird. Als Liedermacher und Reisejournalist bin ich von der Problematik betroffen und konnte davon einige Eindrücke nach Hause nehmen.

Einkommen und soziale Sicherheit
Die Lohnsituation gestaltet sich prekär. Nur wenige können allein von der Literatur leben. Alle anderen brauchen einen Nebenverdienst oder sonstige Unterstützung. Gerade deswegen bedeutet es viel faire Löhne durchzusetzen. Ein Honorar von CHF 800,- für eine Lesung erscheint hoch, doch ein Buch bedeutet jahrelange Arbeit, es bedarf an Vorbereitung, Verhandlungszeit, sozialer Versicherung und Anreise. Zu den Erlösen aus Buchverkäufen tragen Lesungen zum Verdienst des Autors bei. Es bieten sich wenige Gelegenheiten für Lesungen.

Ein Autor erhält generell allein wegen seiner aktuellen Texte Einladungen, ob Debütant oder erfolgreicher Schriftsteller spielt hierbei keine Rolle.

Vielfalt durch unabhängige Verlage
Ferner konnten hier die Teilnehmer Einblicke in das Schweizer Verlagsgeschäft gewinnen. Die Anzahl an Neuerscheinungen steigt, die Auflagen pro Buch sinken, und die Branche braucht staatliche Subventionen, besonders für Übersetzungen aus anderen Landessprachen. Die Verleger legten ein Augenmerk auf den deutschen Markt, die grossen Verlage und die Entwicklung der Preise. Das E-Book hatte sich wenig durchgesetzt, es pendelt um die 8 % Marktanteil. Engagierte Buchhändler sind wichtig, und es sollte mehr Rezensionen geben.

Am Ende stehen immer mehr finanzielle Fragen im Mittelpunkt. Die Leidenschaft kommt zu kurz. Neue Ansätze, wie zum Beispiel, das bedingungslose Grundeinkommen haben einen schweren Stand. Dabei sollten wir Modelle finden, welche Poeten und hiermit der ganzen Gesellschaft ein freies Leben ermöglichen.


«Literatour» – nette Idee, machen wir was draus!

Ganze 60 Hörstationen errichtete die Stadt Olten für ihre Literaten. Da wurde viel Einsatz gezeigt. Nur, die Stationen sind unauffällig, sowie der Webseiten-Name, welcher ausgewählt wurde.
www.oltenliteratourstadt.ch

Die Namen «Literatourstadt» oder «Literatour» mit der schweizerischen Domainendung hatte sich vor meinem Einfall schon jemand geschnappt. Es macht sich prima, das schöne Wortspiel «Kultour» statt «Kultur»; viele Touristiker punkten mit vergleichbaren Unternehmensnamen.
Spontan habe ich darauf die Domäne «literatour.net» reserviert, auch als «Literatournetz» oder schöner als «die nette «Literatour» bei mir aufzustöbern.

Meine Nachfrage: «Ein Irrglauben, dass jemand auf mich zukommt, um Ideen in dieser, meiner Idee gemeinsam weiterzuentwickeln?»

Einfache Namen lassen sich leichter vermarkten. Das Internet findet auch komplizierte Domains. Doch für die Kommunikation ist nicht auf Google alleine Verlass; sondern auf einprägsame Namen.

Als Reisejournalist obliegt mir damit meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Realität holte mich längst ein. Ich erhalte niemals gesicherte Budgets, woanders hingegen wird viel Geld «in dessen Rachen geworfen». Lediglich, weil jene Person (mit dem riesen Rachen) über unzählige Follower verfügt. Daneben beherrschen Touristiker immer weniger jenes Handwerk lokale Ressourcen zu bündeln und eine Marke aufzubauen.

Lieblingsbeschäftigung, Lesen?

In ihren Ferien lesen die Menschen gerne Bücher. Die führen sogleich zu schwerem Gepäck. Mal im Zielland angekommen, gibt es kaum wo Literatur auf Deutsch. Hier möchte ich die Bibliotheken im In- und Ausland ermuntern den Reiselustigen Bücher zu leihen ohne dafür gleich Abos abschliessen zu müssen, sowie die Hotels Bücherschränke aufzustellen.

Das E-Books gibt den Buchinhalt elektronisch wieder vermittelt aber ein anderes Lesegefühl als während fortwährendem Blättern von Papierseiten. Jedoch meiner Meinung nach immer noch besser als ohne Buch zu verreisen. Denn lesen kann flugs entspannen, in Welten eintauchen lassen.

Ob die Inselparadiese mittels Bücherschränke leiden würden? Dort können bereits gelesene Bücher eingestellt werden, und in den Koffern böte der leergeräumte Teil Platz für Souvenirs. Einheimischen wie nachfolgend Reisende freuten sich.

Schreiben Sie uns bei Lust und Laune, wie Sie es mit Lesen handhaben oder schicken uns Ihre Ideen.

Hilft der Glaube Afrika?

Ja, ein bestimmter Glaube hilft immer. Am wirkungsvollsten der Glaube an die eigene Kraft statt unselbständig eine Aufgabe oder Bedeutsames blindlings an Gott, Allah etc.. zu überlassen. Darüber hinaus sind wir zu viele Menschen, die hohe Ansprüche stellen, und zahllose Afrikaner fliehen zurecht über das Meer. Mit militanten oder orthodoxen Koran-Anhängern kann man nur mittels viel Geld Verhandlungen gewinnen, – am Ende dennoch verlieren. Denn es gilt dabei immerzu Situationen zu schaffen, worin beide Seiten profitieren.

Hinsichtlich Afrika sind es gewisse einheimische Kirchen, welche die Armut verwalten oder gar Fundamentalisten schaffen, die jeden Fortschritt abwürgen. Wenn nun Kinder lediglich ein bisschen Primarbildung in den religiösen Schriften bekämen, so würde das wenig helfen. Abgesehen davon gäbe es da viele andere Bücher für die Herausforderungen des Erlernens verschiedenster Tools. Aber vor allem sollte die afrikanische Gemeinschaft die Probleme bezüglich Glaube zuhause, zwischen ihren eigenen vier Wänden angehen.

Ich denke, dass Tourismus Bewegung ins Spiel bringen könnten. Die Ressourcen wären da, es bräuchte dazu ein vermehrtes Engagement gegenüber Touristen und die Honorierung dessen gesamten Leistungen. Auch dafür entwickle ich Reisethemen wie Kaffee- oder Kakaoreisen. Ferner schreibe ich an zahlreichen Länderseiten, worauf meine gesammelten Informationen zu finden sind. Es ist oft ein harter Weg Menschen in ihren Zielländern zu begeistern und sie gleichzeitig zu ermuntern dort zugunsten deren Zukunft mitzugestalten.

Ich wünsche eine irre Portion Spass in Afrika!
Unter diesem Link können Sie die jeweiligen Webseiten der Länder aufrufen;
Reiseziele in Afrika

Die Buchquelle «Gutenbergmuseum»

Ins Gutenbergmuseum muss ich wohl angesichts dieser Webseite. Die «Tourismusinformation» bat ich schon einige Male mich doch bitte einzuladen. «Ständig neue Ausreden,» schien es mir. Doch sobald wie möglich wird die Reise losgehen. 

An einer Reise mit einer Kirchengruppe hatte ich immerhin schon den Mainzer Dom besucht, hingegen die mangelnde Zeit fürs Gutenbergmuseum, als Schwerpunkt waren damals die Karolinger exponiert. Johannes Gutenberg hatte einst die Neuzeit eingeleitet. Die Menschen hatten dank des Buchdruckes die Bibel lesen gelernt anstatt zuvor nur wenige Gelehrte.

Der Beitrag über das Gutenbergmuseum folgt also noch.

Bin ich auf das Museum gespannt!