Was passiert, wenn man das vertraute Paradies verlässt, um in einer fremden Stadt das Glück neu zu definieren? In seinem neuesten Werk wagt der Bestsellerautor Stefan Maiwald einen Selbstversuch in der vibrierenden Kaffee-Metropole Triest. Es ist eine literarische Reportage über die Kunst der „Anderszeit“, die Geheimnisse der italianità und die Frage, warum ein einfacher Espresso im Stehen manchmal die Welt klären kann.
Reisen bedeutet oft, eine Auszeit zu suchen – doch Maiwald plädiert für die Anderszeit. Er nimmt uns mit von seiner vertrauten Wahlheimat Grado hinein in die prachtvollen Paläste und traditionsreichen Kaffeehäuser von Triest. Zwischen literarischem Erbe und dem modernen Alltag der Hafenstadt erforscht er, wie ein kleiner Perspektivenwechsel ausreicht, um das Leben klarer zu sehen und „Zeitdiebe“ zu entlarven. Für mich mit den Webauftritten Cafe.reisen sowie Kaffee.reisen ist diese Erzählung mehr als nur ein Reisebericht; es ist eine Hommage an die Kaffeekultur als Spiegel der menschlichen Seele.
Der Autor stellt sich dabei der Frage, ob die Glücksprinzipien auch in einem völlig neuen Umfeld bestehen. Er zieht für einige Wochen nach Triest – eine Stadt, die durch ihre Mischung aus italienischem Flair und österreichisch-ungarischer Geschichte eine ganz eigene Faszination ausübt. Statt das Leben komplett umzukrempeln, zeigt er, dass ein temporärer Ortswechsel hilft, die Routine zu durchbrechen und eine neue Grundzufriedenheit zu finden. Glück bedeutet hier oft das Weglassen von Dingen, die belasten, und das bewusste Erleben der „kleinen Komödien des Alltags“.
Besonders spannend für alle Kaffeeliebhaber sind die Einblicke in die italienische Bar-Etikette – vom „Nero“ (dem typischen Triestiner Espresso) bis hin zum richtigen „Capo“. Das Buch zeigt auf charmante Weise, wie das Café zum Ort der Begegnung und der Inspiration wird.
Unter Café leben habe ich auf Cafereisen das Leben in einem Café betrachtet.
Ich bin gespannt, welche Eindrücke mir das Buch noch bietet

Hier geht’s zur Presseinformation:
Ich habe dieses Buch gelesen. Es spielt in Triest, der wahren Hauptstadt des Kaffees. Einst ist Triest Zentrum des Kaffeehandels gewesen. Der Weg über das Meer günstig, so hat sich der Hafen rasch rentiert. Die Habsburger investierten in eine Freihandelszone. Stefan Maiwald ist jeden Tag ins Antico Caffè San Marco gegangen. Ein Ort, wo viele Schriftsteller, insbesondere Claudio Magris ihre Bücher verfasst haben. Das Buch hat mir gut gefallen. Einerseits habe ich viel zur italienischen Lebensart gelernt, andererseits auch meine Einstellung zum Leben hinterfragen können.












